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Das kleine Einmaleins der Schule: Gutes Sehen und Hören

Riesige Schultüten mit dahinter kaum sichtbaren ABC-Schützen wanken durch die Straßen, die Schulzeit hat begonnen. Mit viel Enthusiasmus starten die Kleinen in ihre schulische Laufbahn. Gutes Sehen und Hören sind aber Voraussetzungen, dass sich die Kinder wohl fühlen und normal entwickeln können. Eltern sollten deshalb besonders aufmerksam sein, wenn es um das Sehen und das Hören ihrer Kinder geht.

 

Ein Auge auf die Sehfähigkeit der Kinder werfen

Schlechtes Sehen tut nicht weh. Und je jünger Kinder sind, desto schwerer fällt es ihnen zu erkennen, dass sie schlecht sehen, denn sie haben keinen Vergleich. Für Eltern ist es deshalb besonders wichtig, genauestens auf einige Alarmsignale zu achten, die Hinweise auf eine beeinträchtigte Sehleistung des Kindes geben:


  • Kindergarten- und Schulkinder
    • Unlust beim Malen und Ausschneiden
    • schnelle Ermüdung bei Konzentration
    • ständiges Augenreiben
    • häufiges Blinzeln, Zwinkern, Zukneifen eines Auges
    • Lichtempfindlichkeit
    • häufiges Stolpern, generelle Balancestörungen, Ungeschicklichkeiten
    • geringer Abstand zu Buch, Bildschirm oder Fernseher sowie dichtes Herangehen und Kopfschiefhaltung beim genauen Schauen
    • gelegentliche Schielstellung der Augen, Klage über doppelt sehen
    • Kopfschmerzen


    Stellen Sie eines oder gar mehrerer dieser Warnsignale bei Ihrem Kind fest, dann empfiehlt sich eine Untersuchung beim Augenarzt! Auch eine Lese- und Rechtschreibschwäche können Indizien sein. Entsprechend kann eine verminderte Sehfähigkeit vorliegen, wenn Ihr Kind schlechte Noten mit nach Hause bringen, obwohl Lernbereitschaft und – fähigkeit stimmen. Denn scharfes Sehen und scharfes Denken gehen Hand in Hand.

    Das Hören im Auge behalten

    Genau wie gutes Sehen ist auch gutes Hören für die Entwicklung des Kindes wichtig. Vor allem die Sprachentwicklung leidet unter einer Schwerhörigkeit, aber auch Kontaktschwierigkeiten oder Probleme beim Lesen und Schreiben sind mögliche Folgen. Woran aber können hörgeschädigte Kinder erkannt werden?


    • Lärmempfindlichkeit
    • Flüstersprache wird schwer wahrgenommen
    • mangelhafte Artikulation und schlechte Wahrnehmung hochfrequenter Töne
    • eingeschränkter Wortschatz und/oder verzögerte Sprachentwicklung
    • häufiges Nachfragen oder falsches Verständnis
    • schnelle Ermüdung
    • Unaufmerksamkeit
    • besseres Sprachverstehen in ruhiger Umgebung oder in 1:1-Situationen
    • Das Kind fixiert den Mund des Sprechenden
    • Schwierigkeiten beim Lokalisieren von Schallquellen
    • Das Kind spricht laut und/oder nur auf Aufforderung


    Alles das sind Warnsignale, die auf eine verminderte Hörleistung Ihres Kindes zurückzuführen sein könnten und die Sie deshalb unbedingt ernst nehmen sollten. Ein Hörtest schafft Klarheit!