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Officebrillen: Entspanntes Arbeiten statt digitaler Sehstress

90 % aller Bildschirmnutzer leiden: Verspannungen, Müdigkeit, brennende Augen. Dabei ist in vielen Fällen das Leiden völlig unnötig.
Eine Officebrille schafft in vielen Fällen Abhilfe.

 

Das Arbeiten am Bildschirm ist anstrengend. Die Lidschlag-Frequenz geht von 22-mal auf ca. fünfmal pro Minute herunter, die Augen werden trocken. Unterschiedliche Helligkeiten provozieren zwischen 4.000 und 17.000 Pupillenreaktionen pro Tag und der Blick wechselt bis zu 33.000-mal vom Bildschirm zur Vorlage und zurück. Das Sehsystem ermüdet. Und wer dann noch seine Haltung korrigieren muss, damit er den Bildschirm scharf sieht, schadet seiner Hals-, Schulter- und Rückenmuskulatur. So klagen mittlerweile 85 % der Deutschen über Rückenprobleme. Insbesondere Menschen ab Anfang 40, bei denen die Sehleistung in der Nähe von Natur aus nachlässt, sind verstärkt betroffen.


Lese- und Gleitsichtbrillen stoßen hier an ihre Grenzen. Lesebrillen sind für einen Abstand bis 40 cm konzipiert. Werden sie am Bildschirm eingesetzt, beugt sich der Träger tendenziell nach vorne und belastet damit Rücken und Nacken. Bei Gleitsichtbrillen ist nur ein schmaler Teil des unteren Glasrands für die Bildschirmarbeit nutzbar. Die Folge: Der Träger hebt den Kopf, der Nacken verspannt sich.


Eine Officebrille, auch Bildschirmbrille genannt, ist die optimale Lösung. Denn Officebrillen werden individuell für das Arbeiten am Bildschirm angepasst. Sie ermöglichen ein scharfes und unangestrengtes Sehen in kurzer und mittlerer Distanz. Der Brillenträger muss seine natürliche Kopfhaltung nicht korrigieren, der Körper bleibt entspannt.

 

Tipps für die Officebrille:

  • Messen Sie im Vorfeld die Abstände zu Tastatur und Bildschirm an Ihrem Arbeitsplatz genau aus und teilen Sie uns die Messergebnisse mit.
  • Moderne Beleuchtungsquellen und LED-Displays strahlen vermehrt blau-violettes Licht aus, bei dem ein begründeter Verdacht besteht, dass es unsere Augen belastet. Ein Blaufilter im Brillenglas blockt diese Strahlungen ab.
  • Greifen Sie auf entspiegelte Gläser zurück, um störende Lichtreflexe zu minimieren.
  • Achten Sie auf ein geringes Gewicht und auf eine nicht zu kleine Fassung, damit alle Sehzonen ausreichend berücksichtigt werden können.
  • Bildschirmbrillen eigenen sich auch für die Nutzung im Alltag, etwa beim Kochen, Handwerken, Malen oder Musizieren.

Weiter Tipps für gutes Sehen im Beruf:

  • Schaffen Sie optimale Lichtverhältnisse im Büro.
  • Achten Sie auf eine gute Ergonomie Ihres Arbeitsplatzes: Der Monitor sollte frontal ausgerichtet sein, die Sitzposition so eingestellt, dass die Augen auf Höhe der Bildschirmoberkante sind.
  • Die Luftfeuchtigkeit liegt im Idealfall zwischen 40 und 60 %, regelmäßiges Lüften fördert das Wohlbefinden der Augen.
  • Legen Sie Pausen ein und lassen Sie nach Möglichkeit immer mal wieder den Blick in die Ferne schweifen.
  • Contactlinsenträger sollten bei intensiver Bürotätigkeit spezielle Benetzungstropfen nutzen, um trockene und gereizte Augen zu vermeiden.