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Trockene Augen – Selbsthilfe und Hilfsmittel

In der Winterzeit halten wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen auf – bei geheizter und trockener Luft. Das reizt die Augen. Mit der Beachtung einiger Tipps kann das vermieden werden.

 

Mehr als 10 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter Keratoconjuncivitis sicca, oder einfach gesagt unter trockenen Augen. Die Liste der typischen Anzeichen ist dabei lang:


  • Rötungen
  • Jucken oder Brennen
  • Trockenheits- oder Fremdkörpergefühl
  • Lichtempfindlichkeit
  • verklebte Augen am Morgen
  • häufiges Blinzeln
  • Unverträglichkeit von Contactslinsen oder Kosmetika
  • entzündete Lidränder
  • vorzeitige Ermüdung der Augen
  • Druckgefühl am Auge und Schweregefühl der Lider
  • tränende Augen


Die Liste der möglichen Ursachen ist nahezu genauso lang und reicht von der Verwendung von Contactlinsen und dem Arbeiten am Bildschirm über die Einnahme von Medikamenten und hormonelle Veränderungen bis hin zu Staub oder Rauch und trockener Raumluft.

Sie selbst aber können einige Maßnahmen ergreifen, um die Beschwerden zumindest zu reduzieren:


  • Frische und feuchte Luft hilft. Häufiges Lüften oder Luftbefeuchter verbessern das Raumklima, Spaziergänge sind eine Wohltat fürs Auge.
  • Pausen bei der Bildschirmarbeit helfen dem Auge zu regenerieren.
  • Kosmetika sollten reiz- und konservierungsmittelfrei sein.
  • Auch die tägliche Lidrandreinigung ist eine wichtige therapeutische Maßnahme.
  • Ausreichendes Trinken und das Reduzieren von Alkohol- und Zigarettenkonsum sind ebenfalls förderlich.
  • Eine Augenmassage wirkt lindernd.


Aber oftmals reichen diese Maßnahmen nicht aus, dann werden Augentropfen oder -sprays benötigt. Dabei gilt aber: Nicht alle Hilfsmittel helfen jedem Betroffenen. Deshalb steht vor der Wahl von Augentropfen oder -sprays immer das Gespräch mit einem Experten. Dieser analysiert Ihren Tränenfilm und befragt Sie zu Ihrem Tagesablauf bevor er das für Sie geeignete Mittel auswählt. Unsere geschulten Mitarbeiter beraten Sie gerne!